Wintersperren ändern Wege radikal, Spätwinter verwandelt Parkbuchten in Eisplatten. Lass eine Stunde Puffer für vereiste Stufen oder ungeplante Umwege. Ich drehte am Falzarego einmal um und fand tiefer im Tal ein besseres Lichtfenster, ganz ohne Risiko. Hinterlasse Toureninfo bei Freunden, nimm Stirnlampe und Ersatzakkus für den Belichtungsmesser, und halte die Hände warm. Ein sicherer Rückweg ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung für wiederkehrende Besuche und gelassenes Arbeiten am Motiv.
Eine Nacht auf der Hütte trägt dich direkt in die blaue Stunde. Reserviere früh, packe Ohrenstöpsel, und reduziere Ausrüstung auf Essentielles. Einmal weckte mich ein knirschender Holztritt; fünf Minuten später glühte das Alpenglühen, und ich stand schon am Geländer. Respektiere Ruheregeln, sichere Kameras gegen Stürze, und bereite Filmwechsel am Vorabend vor. Sterne über Karst und Schnee schenken Ruhe, die Bilder sichtbar macht, bevor die erste Menschengruppe den Steg erreicht.
Beginne am frühen Morgen am Molo Audace, wenn Fischer leise Netze prüfen und Tauben nur Schatten sind. Folge der Uferpromenade, gönne dir Espressopausen als Lichtmesser, und streife weiter Richtung Miramare, wo Marmorstufen Wasserlinien küssen. Ich blieb einmal lange an einer rostigen Klampe, bis ein Boot langsam drehte und die Spiegelung zur Komposition wurde. Achte auf Taschen im Gedränge, trage Filme nah am Körper, und halte Pausen, damit der Blick frisch bleibt.
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